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Karma

Karma
Karma ist ein Konzept, daß oft mißverstanden wird. Es wird als eine Form von Bestrafung betrachtet so als ob irgendwo ein höchster Richter sein Urteil gefällt hätte, vielleicht Gott, der bestimmt, ob eine gewisse Tat für die Person Konsequenzen haben sollte oder nicht. Das ist nicht, worum es beim Karma geht. Bei allem im Universum handelt es sich darum, Gleichgewicht zu erlangen, und dies gilt auch für Seelen, Wenn eine Seele herausfindet,daß sie jemandem etwas angetan hat, was für diese Person viel Leid verursacht hat, wird diese Seele, das Leid auch selbst erfahren wollen. Sonst würde eine Lücke in der Erfahrungeskette entstehen, und das Gleichgewicht wäre gestört. Daher wird die Seele mit ihren Begleitern auf Seelenebene - in anderen Worten hinter dem Bühnenvorhang, Vereinbarungen treffen, welche es der Seele ermöglichen, eine ähnliche Erfahrung zu durchleben.

Im Normalfall geschieht dies in einem nächsten Leben, aber es kann auch im diesigem Leben stattfinden, besonders jetzt während der Zeit, die sich immer näher dem Aufstieg, nähert, wird eine Seele alles unternehmen, um mit einer blitzblanken sauberenTafel von neuem anzufangen. Es stimmt einfach nicht, daß eine Seelenentwicklung stagniert, wenn Karma noch abzutragen ist, weil eine Portion von Karma mehr wiegt als eine andere Portion, aber die Seele weiß daß sie eines Tages alles Karma sühnen muß.

Karma auflösen

Wie macht man das?

Man löst Karma auf, indem man mit sich selbst ins Reine kommt. Indem man Menschen verzeiht, die einem weh getan haben, und indem man sich bei denjenigen Personen entschuldigt, denen man vielleicht selbst Schaden zugefügt hat. Sollte es Ihnen schwer fallen, diesen Personen direkt gegenüberzutreten, so reicht es vielleicht aus, wenn man einfach still Vergebung erbittet oder Entschuldigungen ausspricht. Wichtig ist, daß man ernsthaft das fühlt, was man ausspricht. Nicht alles Karma muß dadurch abgetragen werden, indem man selbst das erlebt, was man für andere verursacht hat. Wenn man jemanden weh tut und dies dann später so sehr bereut, daß man selbst mehr leidet als die Person, der man Leid zugefügt hatte, dann wurde die Lektion gelernt. Oft werden Die Schutzbegleiter dafür sorgen, daß man später im Leben sich in einer ähnlichen Situation befindet, um zu testen, ob man die Lektion auch wirklich gelernt hat und souverän die Situation beherrschen kann. Jedoch Reue, insbesondere dem Opfer gegenüber ausgesprochen und zu anderen, mit denen man darüber spricht, ist ein guter Weg, Karma aufzulösen.

Manchmal ist lediglich ein minimaler Aufwand von nöten, um einen Berg von Karma abzutragen. Der Forscher, David Wilcock (1), sagte einmal während eines Radiointerviews, daß das amerikanische Medium Edgar Cayce, dessen Reinkarnation er selbst zu sein scheint, schaute einst auf ein voriges Leben zurück. In diesem Leben war er ein trunkener Schürzenjäger bar jeglicher Integrität oder Großzügigkeit. Am Ende seines Lebens hatte er eine beträchtliche Summe zusammengespart, während im Rest des Landes Hungersnot herrschte. Er war dabei ein Laib Brot auf der Straße zu essen. Dort begegnete er einem hungrigen Kind, welches auf dem Gehweg hockte und ihn beobachtete. Er beschloß das Brot, dem Kind zu geben und mit dieser einen Geste hatte er das gesamte Karma, das er in einem Leben angesammelt hatte, abgebaut.

Kein Leben ist jemals völlig bedeutungslos. Selbst wenn eine Seele alle Chancen verpatzt, um voranzukommen, wird sie trotzdem diese Erfahrung dafür benutzen können, für eine weitere Chance, die sich anbietet. Das Bewußtsein hebt sich in diesem Moment leicht an, wodurch die Chance etwas erhöht wird, daß diesmal nichts verpatzt wird.

Manchmal genügt ein einziges Wort, um Karma aufzulösen

Manchmal genügt ein einziges Wort, um Karma aufzulösen


Andere Lösungen

Sollte es sich herausstellen, daß eine Seele große Mühe hat, Karma auszusühnen, so existieren andere Optionen. Seelen reisen fast immer in Gruppen durch die Unendlichkeit und teilen ein Leben nach dem andern miteinander, immer in unterschiedlichen gegenseitig bedingenden Relationen. Die Chance ist immens groß zum Beispiel, daß Ihr Kind einst Ihre Mutter war oder ein Liebhaber in einem früheren Leben.

Es ist für niemanden von keinerlei Nutzen, wenn eine Seele daran scheitert, Karma abzutragen. Also kann man in einem solchen Fall einer verwandten Seele fragen, ob sie vielleicht wünscht, diese Hürde für einem zu überwinden. Aber dies sind Ausnahmen, denn Seelen sind so liebevoll, daß sie normalerweise einen anderen nicht so leichthin fragen würden, ob er oder sie dies tun würde. Außerdem hinter dem Bühnenvorhang, existiert kein Zeitgefühl, und daher gibt es keine Eile.

Sollten irgendwelche Zweifel bestehen, ob Karma durch eine Tat zur Genüge gesühnt wurde, oder sollte so wenig Karma übrigbleiben, daß man es lieber annuliert, als sich damit in einem anderen Leben zu beschäftigen - dies sind Fragen, welche vor einer Art von universellem Rat behandelt werden, welche die "Aufseher von Karma" heißen. Das Universum, der Himmel miteingeschlossen, ist voll von Räten, die sich mit allerlei Dingen beschäftigen, und dieser Karmarat verfügt über die Autorität, gewisses Karma zu annulieren. Dies geschieht jedoch nur in Ausnahmefällen.

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